Weingut Werner

Weingut

Weingut Werner

Weingut Werner

Wie viele Weingüter ist auch das unser Weingut Werner aus einem bäuerlichen Mischbetrieb entstanden. Der erste Weinbergskauf ist aus dem Jahr 1890 belegt. Bis 1972 wurde noch mit dem Pferd gearbeitet und Getreide, Kartoffeln und vor allem Obst angebaut. Die Ernte der vorhandenen Weinberge wurde in der örtlichen Winzergenossenschaft abgeliefert.

Ab 1978 wurde das Weingut vollständig selbständig und die Rebfläche durch Zukauf und Pacht erheblich erweitert.

1984 wurde am alten Standort im Ortskern eine Straußwirtschaft eröffnet, die 1990 in einen Gutsausschank umgewandelt wurde.

1997 wurde ein riesiger Schritt in die Zukunft getan und zunächst der Weinbaubetrieb teilweise ausgesiedelt. Im heutigen Betriebsgebäude nahe der Bubenhäuser Höhe sind nun alle Abläufe von der Traubenannahme bis zur fertig ausgestatteten Flasche untergebracht.

Im Jahr 2008 wurde unser große Traum in die Tat umgesetzt und neben dem bestehenden Betriebsgebäude der neue Gutsausschank "Rauenthaler Berg" im Weingut Werner am heutigen Standort Weinbergstraße 37 errichtet und 2009 eröffnet.

Wir bewirtschaften heute eine Rebfläche von ca. 5 ha. Der Riesling, König der Weißweine, ist auf 80% dieser Fläche vertreten, ergänzt durch 20 % Spätburgunder. Durch konsequente Pflege der Weinberge werden vollreife Trauben erzeugt, die den hohen Qualitätsanspruch an unsere authentischen und charaktervollen Weine erfüllen. Vergoren und sorgfältig ausgebaut werden unsere Weine ausschließlich in modernen Edelstahltanks. Ein anschließendes langes Feinhefelager gibt unseren Weinen ihren eigenen typischen Charakter. Unsere Weine sind das Produkt schonender Verarbeitung von erstklassigen Trauben mit dem Ziel, Ihren Gaumen zu erfreuen und ein Lächeln zu entlocken!

Weinpreisliste

Wahlspruch

Tradition ist nicht das Bewahren der Asche,
sondern das Weitertragen des Feuers

Der beste Taler ist der Rauenthaler

Bereits vom 16. bis zum 18. Jahrhundert kamen Rauenthaler Weine in vielen europäischen Fürstenhäusern auf den Tisch und trugen so dazu bei, die Rauenthaler und Rheingauer Weine weithin bekannt und begehrt zu machen. Im Jahr 1867 erhielt ein Rauenthaler Wein auf der Pariser Weltausstellung das Prädikat „Bester Wein der Welt“. Auch heute wird den Rauenthaler Weinen von Kennern eine vorzügliche Qualität bescheinigt.

Rauenthal gilt mit ca. 250 Höhenmetern als der am höchsten gelegene Weinort im Rheingau. Auch im heißesten Sommer geht meist eine sanfte Brise und lindert die Hitze, die in der Nähe des Rheins schwül und drückend sein kann. Das kühlere Kleinklima auf dem Rauenthaler Berg ermöglicht den klassischen, traditionellen Rebsorten Riesling und Spätburgunder eine lange Vegetations- und Reifezeit. Tagsüber werden bei viel Sonne die Trauben reif. In den kühlen Nächten bilden sich ausgeprägte und frische Fruchtaromen und die gute Säure wird erhalten. So entstehen große Weine mit Finesse und Klasse.

Unsere Weinberglagen

Rauenthaler Langenstück

Der Name ist im 15. Jahrhundert aufgrund der Geländeform entstanden. Der Boden besteht zum überwiegenden Teil aus Phyllitschiefer, durchsetzt mit vulkanischem Gestein. Hier erzeugen wir unsere ganz durchgegorenen Gutsweine mit Rasse, Eleganz und harmonischer, aber doch prägnanter Säurestruktur.

Rauenthaler Gehrn

Das keilförmige Gelände erinnert an eine Speerspitze, im Mittelalter als „gehrn“ bezeichnet. Auch das Wort Germane ist hiervon abgeleitet: Mann mit Speer. Auch hier findet man Phyllitschiefer mit Serezitgneis und teilweise Lösslehm. In der reinen Südlage erzeugen wir einen unserer besten Weine: kraftvoll, mit besonderer Aromatik und mineralischer, eleganter Säure. Die Weine aus dem Rauenthaler Gehrn sind besonders lagerfähig.

Rauenthaler Wülfen

Der Lagenname der Südlage Rauenthaler Wülfen leitet sich wahrscheinlich von „wolf“ ab, einer rundlichen Bodenerhebung. Durch die hier sehr tiefgründigen Phyllit-, Löss- und tertiären Mergelböden sind die Reben immer gut mit Wasser versorgt. Hier wachsen vollmundige Weine mit Eleganz und kerniger Säure. Ihre ganze Vielfalt und Größe präsentieren sie manchmal erst nach einer gewissen Lagerzeit.

Rauenthaler Rothenberg

Phyllitschiefer färbt hier den Boden rötlich-violett, was man vor allem bei feuchter Witterung und kurzer Entfernung beobachten kann. Die erste Nennung dieser nach Süden ausgerichteten Weinlage erfolgte im Jahr 1211 als „rodenberch“ im Zinsregister von Kloster Eberbach. Im Rauenthaler Rothenberg wachsen und gedeihen körperreiche Weine mit Frucht und Würze, die ihre Eleganz manchmal erst nach einiger Zeit entfalten.

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Günter Werner

Ich absolvierte meine Küferlehre im traditionsreichen Langwerth von Simmern’schen Weingut in Eltville.
Bei der Teilnahme am Wettbewerb der Handwerksjugend wurde ich mit meinen Leistungen 1974 Bundessieger und konnte die Auszeichnung aus der Hand von Bundespräsident Walter Scheel entgegennehmen.
In meiner Gesellenzeit arbeitete ich bei der Winzergenossenschaft in Hallgarten, einem zu dieser Zeit besonders innovativen und aufstrebenden Betrieb.
Daran schloss sich der Meisterlehrgang an der Berufsfachschule für das Fass- und Weinküferhandwerk in Weinsberg/Württemberg an, wo ich im Jahr 1978 die Prüfung zum Küfermeister und anschließend auch zum Kellermeister vor der Handwerkskammer Heilbronn mit gutem Erfolg ablegte.
Seit 1988 bin ich Inhaber des Weinguts, das ich von meinen Eltern Anna und Philipp Werner übernommen habe.
Meine Aufgaben im Betrieb sind neben den Weinbergsarbeiten vor allem Ausbau und Pflege der Weine sowie die Beratung unserer Weinkunden.
Im Gutsausschank bin ich Ihr Gastgeber, begrüße neu ankommende Gäste, kümmere mich um Sitzplätze und sorge dafür, dass niemand durstig bleibt.

Jutta Werner

Ich bin die Tochter eines Rauenthaler Winzers im Nebenerwerb. Schon als kleines Mädchen war ich oft und gerne mit meinen Eltern in den Weinbergen und unterstützte sie tatkräftig.
Meine Liebe zum Wein entstand ebenfalls schon früh. Als kleiner Dreikäsehoch saß ich bei meinem Vater anlässlich des Rauenthaler Weinfestes beim Frühschoppen auf seinem Schoß. Er unterhielt sich angeregt, war ein wenig abgelenkt, und schwupps – war sein Weinglas leer. Meine Mutter erzählt, dass ich an diesem Tag sehr gut und lange geschlafen habe.
Nach dem Realschulabschluss erlernte zuerst den Beruf der Rechtsanwalts- und Notariatsfachangestellten.
Mit der Heirat 1985 übernahm ich nach und nach viele Aufgaben im Betrieb und fand schließlich so viel Freude am Wein, dass ich die Ausbildung zur Winzerin begann und 1991 die Gesellenprüfung ablegte. Im Anschluss daran erfolgte 1994 die Prüfung zur staatlich geprüften Wirtschafterin, Fachrichtung Weinbau, und 1995 sogar die Prüfung zur Winzermeisterin, die ich mit sehr gutem Erfolg ablegen konnte.
Heute kümmere ich mich im Weingut neben den Weinbergen vor allem um die Büroarbeiten, die Kommunikation, das Marketing und bin Mädchen für alles.
Im Gutsausschank ist meine Domäne die Küche, wo ich mit ganzer Leidenschaft lecker koche und neue Rezepte ausprobiere.

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